*Please find the translation of the German terms & conditions below*
Versteigerungsbedingungen
Mit der Nutzung unseres Auktionsangebotes – insbesondere der Abgabe eines Gebotes erklären Sie sich mit diesen Bedingungen einverstanden, darum empfehlen wir Ihnen, diese vorher einzusehen.
1. Allgemeines
1.1. Bei der Versteigerung handelt es sich um eine frei zugängliche öffentliche Versteigerung im Sinne des § 383 Abs. 3 BGB und § 474 Abs. 1 Satz 2 BGB, bei der die Pferde als gebrauchte Sachen im Rechtssinne verkauft werden. Die Vorschriften des Verbrauchsgüterkaufs (§§ 474 ff BGB) finden keine Anwendung.
Daher verpflichtet uns der Gesetzgeber nunmehr, auf die Konsequenzen die sich daraus für den als Verbraucher handelnden Käufer ergeben nochmals ausdrücklich hinzuweisen.
Dies bedeutet für den Käufer, dass sich die vereinbarte Beschaffenheit der verkauften Pferde ausschließlich nach den unten aufgeführten Bedingungen richtet, d. h. insbesondere es keine nach dem, durch den Zuschlag zustande gekommenen Kaufvertrag vorausgesetzte Verwendung gibt und der Verkäufer keine Gewähr dafür übernimmt, dass sich die Kaufsache für die vom Käufer vorausgesetzte Verwendung eignet.
Ebenso hat der Verkäufer nicht für die übliche Beschaffenheit der verkauften Pferde einzustehen, denn der Verkauf erfolgt – anders als dies beim Verbrauchsgüterkauf zulässig ist – unter Ausschluss jeglicher Gewährleistung.
Auch braucht der Verkäufer nicht dafür einzustehen, dass die verkauften Pferde zum Zeitpunkt des Gefahrübergangs die Fähigkeit haben, die erforderlichen Funktionen und ihre Leistungen bei normaler Verwendung zu behalten. Diese Einschränkungen gelten unabhängig von dem bezahlten Kaufpreis.
Der Käufer eines hier erworbenen Pferdes kann sich daher auch nicht darauf berufen, dass ein bestimmtes Merkmal von den objektiven Anforderungen abweicht. Anders als beim Verbrauchsgüterkauf ist auch in den hier geltenden Bedingungen eine Verkürzung der Verjährung hinsichtlich der Ansprüche des Käufers vereinbart, die bei einem Verbrauchsgüterkauf vollständig unzulässig wäre.
Auch kann sich der Käufer anders als bei einem Verbrauchsgüterkauf nicht auf solche Mängel berufen, die für ihn vor Abschluss des Kaufvertrages erkennbar waren.
Ebenso steht dem Käufer die im Verbrauchsgüterkauf vorgesehene Umkehr der Beweislast für den Fall, dass sich ein Mangel innerhalb von sechs Monaten zeigt, nicht zur Verfügung. Der Käufer muss auch in diesem Fall zur Geltendmachung seiner Rechte beweisen, dass der Mangel schon bei Gefahrübergang vorlag.
1.2. Soweit sich Einschränkungen ergeben können, weil sich Interessenten nicht in den Versteigerungsraum begeben möchten, können diese durch die Möglichkeit, an der Auktion durch Nutzung des Internets teilzunehmen, kompensiert werden. Zur Ergänzung des durch die frei zugängliche öffentliche Versteigerung eröffneten Angebotes kann daher den Käufern die Möglichkeit eröffnet werden, Gebote auch und/ oder über Telefon und durch die Nutzung des Internets abzugeben. Für diese Gebote gelten zusätzlich zu diesen Versteigerungsbedingungen die im Anhang aufgenommenen Konditionen.
1.3. Veranstalter der Versteigerung (nachfolgend „Veranstalter“) am 18. Juli 2026 ist die Raulf Auktionen GbR im Auftrag und in des Stephan Borgmann, Dorfbauerschaft 19, 48346 Ostbevern (nachfolgend als „Verkäufer“ bezeichnet).
1.4. Durch die Abgabe eines Gebotes oder der Erteilung eines schriftlichen Kaufangebotes erkennt der Bietende (immer als Käufer bezeichnet) die vorstehenden Bedingungen an. Bei Rechtsunwirksamkeit eines Teils der Bestimmungen bleiben die Übrigen in Kraft. Die Parteien ersetzen vielmehr bereits heute die unwirksame oder undurchführbare Bestimmung durch eine solche, die wirksam und / oder durchführbar ist
und der unwirksamen Regelung wirtschaftlich am nächsten kommt und dem Willen der Parteien bei Vertragsabschluss entspricht.
Jedes Gebot auf eine Katalognummer stellt ein rechtsverbindliches Angebot zum Abschluss eines Kaufvertrages dar, das solange wirksam bleibt, bis ein Übergebot abgegeben wird oder die Versteigerung ohne Erteilung des Zuschlages geschlossen wird. Mit der in Verbindung mit dem Zuschlag vom Auktionator ausgesprochenen Willenserklärung der Annahme des Höchstgebotes kommt ein im Wege einer Versteigerung geschlossener Kaufvertrag zwischen dem Käufer und dem Verkäufer zustande.
1.5. Der Veranstalter ist berechtigt,
• aus begründetem Anlass das Datum der Auktion zu ändern, den Zeitpunkt für den Beginn der Auktion zu verschieben, für die Auktion einen anderen Ort zu bestimmen, eine Unterbrechung der Auktion anzuordnen, die Auktion ohne vollständige Durchführung abzubrechen oder ähnliche Maßnahmen zu ergreifen,
• einzelne Personen in begründeten Fällen von der Teilnahme an der Auktion, deren Besuch, sowie vom Betreten des Auktionsgeländes auszuschließen,
• Bietverbot für einzelne Personen anzuordnen,
• alle sonst im Interesse der Auktion und deren Durchführung notwendigen oder zweckdienlichen Maßnahmen zu ergreifen. Der Veranstalter ist – auch ohne Angabe von Gründen – berechtigt, Gebote abzulehnen, Angebote aus der Auktion zurückzuziehen, verschiedene Katalognummern zu vereinen oder auf mehrere aufzuteilen. Er ist in begründeten Fällen berechtigt, den Zuschlag zurückzunehmen und die Katalognummer erneut anzubieten.
2. Haftung
2.1. Der Besuch und die Teilnahme an der Versteigerung erfolgt für Jedermann auf eigene Gefahr. Die Haftung des Veranstalters ist ausgeschlossen. Schadens- und Aufwendungsersatzansprüche, gleich aus welchem Rechtsgrund, sind ausgeschlossen. Hiervon ausgenommen ist die Haftung für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer mindestens fahrlässigen Pflichtverletzung des Veranstalters und des Verkäufers, eines gesetzlichen Vertreters oder Erfüllungsgehilfen des Veranstalters und/oder des Verkäufers beruhen sowie für sonstige Schäden, die durch eine mindestens grob fahrlässige Pflichtverletzung des Veranstalters und/oder Verkäufers, eines gesetzlichen Vertreters oder Erfüllungsgehilfen hervorgerufen sind, insoweit ist die Haftung begrenzt auf den vorhersehbaren, vertragstypischen, unmittelbaren Durchschnitts-schaden; im Falle schuldhafter Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit des Käufers und bei Ansprüchen aus dem Produkthaftungsgesetz.
2.2. Der Veranstalter haftet ausschließlich für die ordnungsgemäße Durchführung der Versteigerung nach diesen Bedingungen und den gesetzlichen Bestimmungen.
3. Verjährung
3.1. Schadens- und Aufwendungsersatzansprüche des Käufers, gleich aus welchem Rechtsgrund, verjähren in drei Monaten nach deren Bekanntwerden. Hiervon ausgenommen ist die Haftung für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer mindestens fahrlässigen Pflichtverletzung des Veranstalters und/oder Verkäufers, eines gesetzlichen Vertreters oder Erfüllungsgehilfen des Veranstalters und/oder des Verkäufers beruhen sowie für sonstige Schäden, die durch eine mindestens grob fahrlässige Pflichtverletzung des Veranstalters, eines gesetzlichen Vertreters oder Erfüllungsgehilfen und/oder des Verkäufers hervorgerufen sind; insoweit ist die Haftung begrenzt auf den vorhersehbaren, vertragstypischen, unmittelbaren Durchschnittsschaden; im Falle schuldhafter Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit des Käufers und bei Ansprüchen aus dem Produkthaftungsgesetz.
3.2. Für den Fall, dass Gewährleistungsansprüche wirksam geltend gemacht werden, verjähren diese für Unternehmer (§ 14 BGB) 14 Tage nach Übergabe, für Verbraucher (§ 13 BGB) nach drei Monaten. Diese Befristung gilt nicht, soweit Ansprüche betroffen sind, die auf Ersatz eines Körper- und Gesundheitsschadens wegen eines vom Verkäufer zu vertretenden Mangels gerichtet oder auf grobes Verschulden, Vorsatz oder Arglist des Verkäufers oder seiner Erfüllungsgehilfen gestützt sind. In solchen Fällen gilt die gesetzliche Frist.
4. Zuschlag
4.1. Die Gebote erfolgen in Euro, entsprechend den Hinweisen des Veranstalters. Der Zuschlag wird erteilt, wenn nach dreimaligem Wiederholen des Höchstgebotes kein Übergebot abgegeben wird. Haben mehrere Personen gleichzeitig das Höchstgebot abgegeben, entscheidet – wie in allen anderen Streitfragen – der Veranstalter. Diese Entscheidung ist bindend.
4.2. Vom Käufer ist für das Pferd der Zuschlagspreis zuzüglich 7,8% Mehrwertsteuer (pauschalierender Landwirt) zu zahlen, der sich um die Auktionsgebühr von 6 % zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer erhöht. Der Käufer hat unverzüglich nach dem Zuschlag im Auktionsbüro den Zuschlagspreis zzgl. Auktionsgebühr in barem Geld in Euro (€) oder per EC-Karte zu zahlen. Bei ausländischen EC-Karten wird eine Gebühr in Höhe von 1,1% zusätzlich berechnet. Bei Zahlung mit Kreditkarte wird ein Aufschlag in Höhe von 3,5% auf den Endbetrag berechnet. Es besteht kein Anspruch des Käufers auf Zahlung per Scheck.
4.3.
Abrechnungsbeispiel:
Zuschlag 10.000,00 €
zzgl. 7,8 % MwSt. (pauschalierender Landwirt) 780,00 €
Auktionsgebühr 6 % 600,00 €
zzgl. 19 % MwSt. auf Auktionsgebühr 114,00 €
Zahlbetrag 11.494,00 €
4.4. Der Einlieferer Stephan Borgmann ist pauschalierender Landwirt verkauft er seine Pferde zuzüglich 7,8 % MwSt. Aus diesem Grund kann Auslandskunden die in Rechnung gestellte Mehrwertsteuer dieser Pferde, die gesondert ausgewiesen wird, nicht erstattet werden, da diese Mehrwertsteuer vom Einlieferer nicht an die Finanzbehörde abzuführen ist. Für die Auktionsgebühr kann die Mehrwertsteuerbefreiung nach Vorlage der notwendigen Unterlagen erfolgen. Bei Käufern aus EU-Staaten muss dazu eine Umsatzsteuer-Identifikations-Nummer (VAT-Nummer), sowie die Gelangensbestätigung spätestens 10 Tage nach Beendigung der Versteigerung vorliegen. Sollten bis zum Zuschlag die erforderlichen Dokumente noch nicht vorliegen, so ist der gesamte Steigpreis einschließlich der Auktionsgebühr und der Umsatzsteuer zu zahlen. Nach Vorlage der Unterlagen zur Umsatzsteuerbefreiung erfolgt die Erstattung der einbehaltenen Umsatzsteuer.
4.5. Die Identität des Käufers ist durch ein geeignetes Dokument (z. B. Personalausweis) nachzuweisen. Kommt der Käufer dieser Pflicht nicht innerhalb von 30 Minuten nach dem Zuschlag nach, ist der Veranstalter berechtigt, aber nicht verpflichtet, Pferde innerhalb der Auktion erneut zur Versteigerung aufrufen zu lassen. Der erste Käufer haftet dem Veranstalter für die Verweigerung der Kaufvertragserfüllung.
4.6. Unabhängig vom Zeitpunkt des Eigentumserwerbs geht die Gefahr jeglichen Schadens und zufälligen Untergangs bereits mit dem Zuschlag auf den Käufer über. Der Käufer ist verpflichtet, nach der Unterzeichnung des digitalen Kaufzettels und Bezahlung, das Pferd unverzüglich zu übernehmen.
4.7. Der Verkäufer übereignet dem Käufer das Pferd und erklärt, dass Rechte Dritter am Pferd nicht bekannt sind. Die Papiere der Pferde werden bei Zahlung des Kaufpreises übergeben.
4.8. Personen, die entgeltlich oder unentgeltlich das Bieten für andere übernehmen, bieten und kaufen dem Veranstalter bzw. dem Verkäufer gegenüber stets für eigene Rechnung und können sich nicht darauf berufen, im Auftrag Dritter gehandelt zu haben. Sie gelten in diesem Falle als Käufer im Sinne der hier vorgelegten Versteigerungsbedingungen, es sei denn, sie hätten vor Beginn der Veranstaltung, eine gültige Originalvollmacht ihres Vollmachtgebers beim Veranstalter hinterlegt.
4.9. Nachträgliche Änderungen zu den Daten des Rechnungsempfängers sind nur in Ausnahmen möglich. Die Rechnungsadresse geht aus den Anmeldedaten des Käufers verbindlich in
seinem MennrathS Kundenkonto hervor. Jegliche Änderungen der Käuferdaten müssen schriftlich vor der Auktion angegeben werden. Änderungen nach der Auktion sind ebenfalls schriftlich zu beantragen und werden mit einer Verwaltungspauschale in Höhe von 50 Euro berechnet.
5. Versteigerungsgut
5.1. Die zum Verkauf kommenden Pferde werden an der Hand, freilaufend oder unter dem Sattel vorgestellt. Eventuelle Größenangaben sind ca.-Werte. Eine Differenz zur tatsächlichen Größe ist möglich. Die Angaben bezüglich der Abstammung und des Ausbildungsstandes der zum Kauf gelangenden Pferde wurden nach besten Wissen und Gewissen erstellt. Eine Gewährleistung für diese Angaben wird nicht gegeben. Insbesondere stellen die Angaben zum Ausbildungsstand oder der reiterlichen Förderung keine vereinbarte Beschaffenheit dar. Zu allen Pferden liegen der Equidenpass und die Eigentumsurkunde, soweit beim jeweiligen Verband eine solche ausgestellt wird, vor. Für deren inhaltliche Richtigkeit garantieren Veranstalter und Verkäufer nicht. An Hand der vorgelegten Unterlagen konnte jedes Pferd eindeutig identifiziert werden. Für eine Kaufentscheidung ist nur die Vorstellung des Pferdes im Versteigerungsring garantiert (Augenschein).
5.2. Die Pferde sind in der Regel nicht durch einen Tierarzt untersucht worden. Sollte im Rahmen der Versteigerung eine tierärztliche Untersuchung berichtet werden, so stellt diese keine Beschaffenheitsvereinbarung dar. Die Information dient lediglich dazu, den Käufer bei seiner Kaufentscheidung zu unterstützen. Eventuelle vorliegende Berichte über klinische und röntgenologische Untersuchungen und Befundberichte stehen den Käufern, deren Bevollmächtigten und den von ihnen beauftragten Tierärzten zur eigenverantwortlichen Kenntnisnahme, Auswertung und Überprüfung bereits vor der Versteigerung zur Verfügung. Die Befundberichte können Angaben zu den von der Norm abweichenden körperlichen Beschaffenheiten der Pferde enthalten. Die Tierärzte erbringen ihre Leistungen eigenständig. Die Befundberichte und Äußerungen der Tierärzte sind keine vom Veranstalter oder Verkäufer geschuldete Beschaffenheit. Die Tierärzte sind nicht Erfüllungsgehilfen des Verkäufers oder des Veranstalters.
5.3. Eine Erklärung zur Tauglichkeit des Versteigerungsgutes für den vom Käufer vorgesehenen Zweck oder dem Training hierzu ist mit dem Angebot in der Versteigerung nicht verbunden. Die Verwendbarkeit für den Einsatz des vom Käufer vorgesehenen Zwecks, sowie sonstige Beschaffenheiten sind daher auch nicht ausdrücklich oder stillschweigend vorausgesetzt. Der Tauglichkeit können vielmehr auch beim Versteigerungsgut Hindernisse entgegenstehen, die beim Zuschlag nicht sichtbar sind, sondern sich erst später, unter Umständen auch erst beim Training oder beim Sportein-satz, zeigen. Schon das Training stellt hohe Anforderungen an psychische und physische Belastbarkeit des Pferdes. Ob das Versteigerungsgut diesen Be¬lastungen genügen wird, ist zum Zeitpunkt der Versteigerung ungewiss. Entsprechendes gilt für die Zuchttauglichkeit.
5.4. Der Käufer hat deshalb anhand der Merkmale des Versteigerungsgutes, die er durch Besichtigung selbst feststellen kann, abzuwägen und zu entscheiden, ob und wie er durch den Kauf des Versteigerungsgutes dieses nutzen will. Sache des Käufers ist es, vor dem Zuschlag das Pferd selbst oder durch einen Tierarzt oder einen anderen Sachverständigen seines Vertrauens auf alle wesentlichen Merkmale und Beschaffenheiten zu beurteilen oder untersuchen zu lassen. Abgesehen von der oben dargestellten Beschaffenheit wird das Pferd verkauft wie besichtigt, unter vollständigem Ausschluss jeglicher Gewährleistung.
Die Gewährleistungshaftung für Rechts- und Sachmängel des Veranstalters und des Verkäufers wird, soweit gesetzlich zulässig, ausgeschlossen. Hinsichtlich möglicher Schadensersatzansprüche ist jedoch hiervon ausgenommen die Haftung für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer mindestens fahrlässigen Pflichtverletzung der Verkäuferinnen, ihrer gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen beruhen. Ebenso ausgenommen ist die Haftung für sonstige Schäden, die durch eine mindestens grob fahrlässige Pflichtverletzung der Verkäuferinnen, ihrer gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen hervorgerufen sind. Gezogene Nutzungen sind anzurechnen. Im Übrigen gelten die gesetzlichen Vorschriften.
5.5. Der Ausschluss der Gewährleistung gilt daher nicht soweit sich der Käufer auf einen sich aus einer Beschaffenheitsgarantie oder der vereinbarten Beschaffenheit ergebenden Mangel beruft oder soweit der Käufer arglistig getäuscht wurde. Aus einer durch den Verkäufer erfolgten, nicht standardisierten Beschreibung des Ausbildungsstandes des verkauften Pferdes kann der Vorwurf der Arglist nicht hergeleitet werden. Insoweit obliegt es dem Käufer selbst, sich ein Bild vom tatsächlichen Ausbildungszustand des Pferdes zu verschaffen.
5.6. Sollte sich ein Interessent seiner Kaufentscheidung nicht wirklich sicher sein, wird von der Abgabe eines Gebotes abgeraten.
5.7. Eine darüber hinaus gehende vertragliche Haftung übernimmt der Verkäufer nicht.
5.8. Die zu versteigernden Pferde sind nicht zur Schlachtung vorgesehen. Der Käufer verpflichtet sich, die erworbenen Pferde artgerecht zu halten und pferdegerecht nach den Leitlinien für Pferdehaltung zu behandeln und insbesondere bei Bedarf diesem Tier rechtzeitig tierärztliche Hilfe zukommen zu lassen.
5.9. Das Eigentum geht erst nach vollständiger Bezahlung des Rechnungsbetrages auf den Käufer über. Ansprüche irgendwelcher Art rechtfertigen nicht die Einbehaltung des Kaufpreises.
Für etwaige Streitigkeiten ist der Sitz des Veranstalters als Gerichtsstand vereinbart, sofern der Käufer Kaufmann ist.
Mönchengladbach, den 25. Juni 2026
Für den Veranstalter,
Volker Raulf
(von der IHK Mittlerer Niederrhein
öffentlich bestellter und vereidigter Auktionator für landwirtschaftliche Güter und Pferde)
Anhang zu den Versteigerungsbedingungen zum Online Bieten
In Ergänzung zu unserer traditionellen Versteigerung laden wir Interessenten und Teilnehmer an dieser Auktion ein, unser Online Angebot zu nutzen, um in Echtzeit die Auktion live zu verfolgen und mitbieten zu können.
Für dieses Online Angebot, die MennrathS live plus Auktion, gelten – neben den im vollen Umfang gültigen Versteigerungsbedingungen - folgende Bedingungen:
1. Dieser Anhang zu den Versteigerungsbedingungen als „Allgemeine Geschäftsbedingungen MennrathS live plus Auktion“, gelten für alle Geschäftsbeziehungen der Raulf Auktionen GbR, Mennrath 100, 41179 Mönchengladbach (nachfolgend „Veranstalter“) und den Teilnehmern an einer „MennrathS live plus Auktion“ des Veranstalters auf dessen Auktionsplattform www.mennraths.de, auf der diese AGB jederzeit einsehbar sind. Sie werden mit Abgabe eines – auf welche Art auch immer erfolgten - Gebotes in ihrer jeweils geltenden Fassung vollinhaltlich und als alleine verbindlich anerkannt. Die AGB finden auch dann Anwendung, wenn andere Websites die Auktions-Website www.mennraths.de derart nutzen, dass sie den Zugang zu einer MennrathS live plus Auktion vollständig oder in Ausschnitten ermöglichen. Etwaige entgegenstehende oder abweichende AGBs von Teilnehmern an einer MennrathS live plus Auktion entfalten, auch wenn ihrer Geltung im Einzelfall nicht gesondert widersprochen wird, keine Wirkung. Sie haben keine Wirksamkeit und werden vom Veranstalter nicht anerkannt, es sei denn, ihrer (teilweisen) Geltung wird ausdrücklich in Schriftform zugestimmt.
2. Die MennrathS live plus Auktion ist eine öffentliche und freiwillige Versteigerung von Sachen aus dem Bereich landwirtschaftlicher Güter und Pferde im weitesten Sinne. Die MennrathS live plus Auktion findet als zeitlich begrenzte Veranstaltung nach den Bestimmungen der Verordnung über gewerbsmäßige Versteigerungen (BGBl Jg 1976, Teil I, 1346, Versteigerungsvorschriften – VerstV), nach den geltenden rechtlichen Bestimmungen des BGB und HGB und gemäß diesen Versteigerungsbedingungen auf der Internet-Auktionsplattform www.mennraths.de unter der Leitung eines während der Auktion persönlich anwesenden Auktionators in Euro statt.
3. Interessenten, die nicht vor Ort an der Auktion teilnehmen können, haben die Möglichkeit die Auktion live in Echtzeit über das Internet zu verfolgen und auch live online mitzubieten. Der durch den Zuschlag zu Stande gekommene Kaufvertrag verpflichtet den Käufer zur Abnahme aller von ihm ersteigerten Katalognummern und zur Begleichung des Gesamtrechnungsbetrages in Euro. Das gilt auch für durch Fehleingaben des Bieters entstandene Zuschläge.
4. Dazu müssen sich die Interessenten auf der Website www.mennraths.de anmelden und in ihrem Benutzerkonto eine Anfrage zum Onlinebieten stellen. Erst nach Freischaltung durch das Auktionsbüro werden Interessenten für das Onlinebieten freigeschaltet und können bei der Auktion live im Internet und mitbieten.
5. Eine Registrierung kann jederzeit ohne Angabe von Gründen gelöscht werden; in diesem Falle werden alle registrierten Daten endgültig gelöscht, soweit diese nicht für ein laufendes Bietverfahren oder die Abwicklung eines bereits erfolgten Erwerbes erforderlich sind. Die Löschung erfolgt in diesem Falle erst, wenn es endgültig ausgeschlossen ist, dass die Daten noch benötigt werden. Nach einer einmaligen Registrierung ist bei jeder MennrathS live plus Auktion eine eigene Anmeldung mit Passwort erforderlich. Die Registrierung hat zu erfolgen durch eine geschäftsfähige natürliche Person mit wahrheitsgemäßen und vollständigen Daten unter einem eigenverantwortlich gewählten und geheim zu haltenden Passwort. Der Veranstalter haftet nicht für Schäden aus einer missbräuchlichen Verwendung eines Passwortes. Juristische Personen dürfen nur über namentlich genannte und vertretungsberechtigte, natürliche Personen registriert werden. Pro Person ist nur eine Registrierung zulässig. Als Adresse darf kein Postfach angegeben werden. Der Käufer ist verpflichtet, seine Registrierungsdaten aktuell zu halten. Schäden aus unrichtigen oder nicht aktuellen Daten hat der Käufer zu tragen. Die Übertragung der Daten erfolgt verschlüsselt, um größtmögliche Sicherheit zu gewährleisten. Der Veranstalter verpflichtet sich zur absoluten vertraulichen Behandlung der Daten. Eine Weitergabe von Kundendaten ist nur bei gesetzlichen Auskunftspflichten, aus Gründen der Vertragserfüllung zulässig. Die Raulf Auktionen GbR erhebt und speichert die für die Geschäftsabwicklung notwendigen Daten des Käufers. Bei der Verarbeitung der personenbezogenen Daten des Käufers werden die gesetzlichen Bestimmungen berücksichtigt. Der Käufer erhält auf Anforderung jederzeit Auskunft über die zu seiner Person gespeicherten Daten.
6. Der Veranstalter ist – auch ohne Angabe von Gründen – berechtigt, IP-Adressen für die MennrathS live plus Auktion zu sperren, Personen ganz von der Auktion auszuschließen und deren eventuell schon abgegebenen Gebote aus der laufenden Auktion wieder herauszunehmen. Eine neuerliche Registrierung - und sei es nur indirekt über Dritte - zur Teilnahme an einer MennrathS live plus Auktion ist nach einem Ausschluss nur mit ausdrücklicher Zustimmung des Veranstalters zulässig, anderenfalls haftet die ausgeschlossene Person für alle Kosten und Schäden in Folge ihrer Neuanmeldung und (der Abwehr) ihrer Aktivitäten auf der Auktionsplattform des Veranstalters.
7. Der über Internet erfolgreiche Käufer hat unverzüglich nach dem Zuschlag und Erhalt der Rechnung, die ihm über die angegebene E-Mail-Adresse zugestellt wird, den Abrechnungspreis binnen einer Frist von drei Werktagen zu zahlen. Als Zahlungsmöglichkeit steht dem erfolgreichen Käufer nur die Überweisung zugunsten der auf der Rechnung angegebenen Bankverbindung oder Barzahlung zu Gebote. Es besteht kein Anspruch des Käufers auf Zahlung per Scheck. Eventuelle Kosten des Geldverkehrs hat der Käufer zu tragen. Zahlungen in Fremdwährungen werden gemäß Abrechnungstag und Euro-Gutschrift einer Großbank entgegengenommen, wobei Differenzen durch Wechselkursschwankungen zu Lasten des Käufers gehen.
8. Auch für den über das Internet erfolgreichen Käufer geht - unabhängig vom Zeitpunkt des Eigentumserwerbs - die Gefahr jeglichen Schadens und zufälligen Untergangs bereits mit dem Zuschlag auf den Käufer über. Ein Anspruch auf Herausgabe von ersteigerten Pferden besteht erst nach vollständigem Zahlungseingang des Gesamtrechnungsbetrages für die vom Käufer in der Auktion ersteigerte Katalognummer plus allfällig aufgelaufener Kosten und Zinsen. Jede davon abweichende Zahlungsweise ist nur nach vorheriger schriftlicher Vereinbarung mit dem Veranstalter zulässig. Bei Kauf für einen Dritten haftet der Käufer mit diesem als Gesamtschuldner. Mit einer auf Wunsch des Käufers vom Veranstalter auf den Namen der dritten Person ausgestellten Rechnung wird vom Veranstalter nur eine weitere Erfüllungsverpflichtung der dritten Person anerkannt, weitere Rechte werden der dritten Person nicht eingeräumt. Die Haftung des Käufers bleibt davon unberührt.
9. Der Transport der ersteigerten Pferde erfolgt entweder durch Selbstabholung oder durch einen vom Käufer beauftragten Spediteur, nachdem der Gesamtrechnungsbetrag auf dem Konto des Veranstalters eingegangen ist.
10. Der Zahlungsverzug des Käufers tritt spätestens fünf Werktage nach Erteilung des Zuschlags - bzw. Zugang der Rechnung - ein ohne, dass es einer weiteren Mahnung oder Zahlungsaufforderung bedarf. Bei Zahlungsverzug oder Abnahmeverweigerung der zugeschlagenen Katalognummern verliert der Käufer seine Rechte aus dem Zuschlag. In diesem Fall steht dem Verkäufer das Recht zu, das nicht abgenommenen Pferd freihändig zu verkaufen. Für eine eventuelle Differenz des Kaufpreises zum Steigpreis hat der im Zahlungsverzug befindliche Käufer einzustehen.
11. Für diese öffentliche Versteigerung gilt deutsches Recht. Es handelt sich um eine frei zugängliche öffentliche Versteigerung im Sinne des § 383 Abs. 3 BGB und § 474 Abs. 1 Satz 2 BGB, bei der die Pferde / Sachen als gebrauchte Sachen im Rechtssinne verkauft werden. Die Vorschriften des Verbrauchsgüterkaufs (§§ 474 ff BGB) finden keine Anwendung.
12. Sollte eine oder mehrere Bedingungen dieser Versteigerungsbedingungen ganz oder teilweise unwirksam sein, berührt dies nicht die Gültigkeit der übrigen Bedingungen. Die unwirksamen Bedingungen sind durch wirksame Bedingungen zu ersetzen, die den unwirksamen in ihrem wirtschaftlichen Gehalt und Zweck am Nächsten kommen. Dasselbe gilt für Rechtslücken. Bei allen Texten in mehreren Sprachen ist bei Auffassungsunterschieden ausschließlich die deutsche Formulierung verbindlich. Erfüllungsort und Gerichtsstand für den kaufmännischen Verkehr ist der Sitz des Veranstalters.
Mönchengladbach, den 25. Juni 2026
Für den Veranstalter,
Volker Raulf
(von der IHK Mittlerer Niederrhein
öffentlich bestellter und vereidigter Auktionator für landwirtschaftliche Güter und Pferde)
MennrathS Auktionen - eine Marke der Raulf Auktionen GbR
Dipl.Ing. agr. Volker Raulf & B.Sc. agr. Wilma Raulf
Volker Raulf: von der IHK Mittlerer Niederrhein öffentlich bestellter und vereidigter Auktionator für landwirtschaftliche Güter, Spezialgebiet: Pferde
Wilma & Volker Raulf: von der LWK Nordrhein-Westfalen öffentlich bestellte und vereidigte Sachverständige für Pferdezucht und -haltung,
Reit-, Fahr- und Turniersport
Büroanschrift: Mennrath 100, 41179 Mönchengladbach
Tel. : 02161 580585 St.-Nr. 121/5837/5130 Web: www.mennraths.de
Fax : 02161 584452 USt.-ID.Nr. DE 361888989 Mail info@mennraths.de
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Translation of the german terms & conditions
This is only a translation of the german terms & conditions. Only the german version is valid.
By using our auction services – in particular by placing a bid – you agree to these terms and conditions. We therefore recommend that you review them in advance.
General Provisions
1.1. The auction is a publicly accessible auction within the meaning of § 383 para. 3 BGB and § 474 para. 1 sentence 2 BGB, in which the horses are sold as used goods within the meaning of the law. The provisions governing consumer goods purchases (§§ 474 et seq. BGB) do not apply. The legislator therefore requires us to expressly draw attention once more to the consequences arising from this for any buyer acting as a consumer.
This means for the buyer that the agreed condition of the horses sold is governed exclusively by the terms set out below – i.e. in particular there is no use assumed by the purchase contract concluded upon the award of a bid, and the seller provides no warranty that the item sold is suitable for the buyer's intended use.
Likewise, the seller is not required to guarantee the customary condition of the horses sold, as the sale takes place – unlike what is permissible in consumer goods purchases – with the complete exclusion of any warranty.
The seller is also not required to ensure that the horses sold have, at the time of transfer of risk, the ability to retain the necessary functions and performance under normal use. These limitations apply irrespective of the purchase price paid.
The buyer of a horse purchased here may therefore also not invoke the fact that a specific characteristic deviates from objective requirements. Unlike in consumer goods purchases, the conditions applicable here also provide for a shortening of the limitation period for the buyer's claims, which would be entirely inadmissible in a consumer goods purchase.
Furthermore, unlike in a consumer goods purchase, the buyer may not invoke defects that were recognisable to them prior to the conclusion of the purchase contract.
Likewise, the reversal of the burden of proof provided for in consumer goods purchases in the event that a defect manifests within six months is not available to the buyer. Even in such cases, the buyer must prove that the defect already existed at the time of the transfer of risk in order to assert their rights.
1.2. Insofar as limitations may arise because interested parties may not wish to enter the auction room, these can be compensated for by the possibility of participating in the auction via the internet. To supplement the offering made available through the publicly accessible auction, buyers may therefore be given the option of submitting bids by telephone and/or via the internet. In addition to these auction terms and conditions, the conditions set out in the appendix apply to such bids.
1.3. The organiser of the auction (hereinafter “Organiser”) 18 July 2026 is Raulf Auktionen GbR, acting on behalf of and in the name of Stephan Borgmann, Dorfbauerschaft 19, 48346 Ostbevern (hereinafter referred to as "Seller").
1.4. By submitting a bid or issuing a written purchase offer, the bidder (always referred to as the buyer) accepts these terms and conditions. If any part of the provisions is legally invalid, the remaining provisions remain in force. The parties hereby agree in advance to replace any invalid or unenforceable provision with one that is valid and/or enforceable, and that comes as close as possible economically to the invalid provision while reflecting the parties' intention at the time of conclusion of the contract.
Each bid on a catalogue number constitutes a legally binding offer to conclude a purchase contract, which remains valid until a higher bid is submitted or the auction is closed without a bid being accepted. A purchase contract concluded by way of auction is formed between the buyer and the seller upon the auctioneer's declaration of acceptance of the highest bid in conjunction with the award of the bid.
1.5. The Organiser is entitled to:
• change the date of the auction for good cause, reschedule the starting time, designate a different venue, order an interruption of the auction, discontinue the auction without full completion, or take similar measures;
• exclude individual persons from participating in or attending the auction, as well as from entering the auction premises, in justified cases;
• impose a bidding ban on individual persons;
• take all other measures necessary or expedient in the interest of the auction and its conduct. The Organiser is entitled – even without stating reasons – to reject bids, withdraw lots from the auction, combine several catalogue numbers or split them into several. In justified cases, the Organiser is entitled to withdraw the award and re-offer the catalogue number.
2. Liability
2.1. Attendance at and participation in the auction is at each person's own risk. The liability of the Organiser is excluded. Claims for damages and reimbursement of expenses, regardless of the legal basis, are excluded. Exceptions to this are liability for damages arising from injury to life, body or health based on at least a negligent breach of duty by the Organiser and the Seller, a statutory representative or vicarious agent of the Organiser and/or the Seller, as well as for other damages caused by at least a grossly negligent breach of duty by the Organiser and/or Seller, a statutory representative or vicarious agent; in such cases liability is limited to the foreseeable, typical, direct average damage; in cases of culpable injury to life, body or health of the buyer and for claims under the Product Liability Act. (“Produkthaftungsgesetz”)
2.2. The Organiser is exclusively liable for the proper conduct of the auction in accordance with these terms and conditions and the applicable statutory provisions.
3. Limitation Period
3.1. Claims of the Buyer for damages and reimbursement of expenses, irrespective of the legal grounds, shall become statute-barred three months after they become known. This does not apply to liability for damages resulting from injury to life, body, or health caused by at least negligent breach of duty by the Organiser and/or the Seller, their legal representatives, or vicarious agents, nor to other damages caused by at least grossly negligent breach of duty by the Organiser and/or Seller, their legal representatives, or vicarious agents. In such cases, liability is limited to the foreseeable, contract-typical, direct average damage; in the case of culpable injury to life, body, or health of the Buyer and for claims under the German Product Liability Act.
3.2. In the event that warranty claims are validly asserted, they become statute-barred for entrepreneurs (§ 14 BGB) 14 days after delivery, and for consumers (§ 13 BGB) three months after delivery. This limitation does not apply to claims for damages to body and health caused by a defect for which the Seller is responsible, or based on gross negligence, intent, or fraudulent intent of the Seller or its vicarious agents. In such cases, the statutory limitation period applies.
4. Award of Bid
4.1. Bids are submitted in euros, in accordance with the Organiser's instructions. The bid is awarded when no higher bid is submitted after the highest bid has been repeated three times. If several persons submit the highest bid simultaneously, the Organiser decides – as in all other disputed matters. This decision is binding.
4.2. The buyer shall pay the hammer price plus 7.8% VAT (flat-rate agricultural scheme) for the horse, which is increased by an auction fee of 6% plus the applicable VAT. The buyer must pay the hammer price plus auction fee in cash in euros (€) or by EC card immediately after the award at the auction office. For foreign EC cards, an additional fee of 1.1% will be charged. Payment by credit card will incur a surcharge of 3.5% on the final amount. The buyer has no right to pay by cheque.
4.3. Sample calculation:
Hammer price 10.000,00€
plus 7.8% VAT (flat-rate agricultural scheme) 780,00 €
Auction fee 6 % 600,00€
plus 19 % VAT on auction fee 114,00 €
Total amount 11.494,00 €
4.4. The consignor Stephan Borgmann is a flat-rate agricultural taxpayer (pauschalierender Landwirt); he sells his horses with an additional 7.8% VAT. For this reason, the VAT charged on these horses, which is shown separately, cannot be refunded to international buyers, as this VAT is not remitted by the consignor to the tax authorities. For the auction fee, VAT exemption may be granted upon presentation of the required documents. For buyers from EU member states, a VAT identification number (VAT number) as well as proof of dispatch must be provided no later than 10 days after the conclusion of the auction. If the required documents are not yet available at the time of the award, the full hammer price including the auction fee and VAT must be paid. The withheld VAT will be refunded once the documents for VAT exemption have been submitted.
4.5. The Buyer’s identity must be proven with a suitable document (e.g., identity card). If the Buyer does not comply within 30 minutes after the knockdown, the Organiser is entitled, but not obliged, to re-offer the horse during the auction. The first Buyer is liable to the Organiser for refusal to fulfil the purchase contract.
4.6. Regardless of the time of transfer of ownership, the risk of any damage or accidental loss passes to the Buyer upon knockdown. The Buyer is obliged to take possession of the horse immediately after signing the digital purchase slip and making payment.
4.7. The Seller transfers ownership of the horse to the Buyer and declares that no third-party rights to the horse are known. The horse’s papers will be handed over upon payment of the purchase price.
4.8. Persons who bid on behalf of others, whether for remuneration or free of charge, always bid and purchase in their own name vis-à-vis the Organiser and the Seller, and may not claim to have acted on behalf of third parties. In such cases they are deemed to be the buyer within the meaning of these auction terms and conditions, unless they have deposited a valid original power of attorney from their principal with the Organiser before the start of the event.
4.9. Subsequent changes to the invoice recipient's details are only possible in exceptional cases. The invoice address is binding and is derived from the buyer's registration data in their MennrathS customer account. Any changes to buyer details must be submitted in writing before the auction. Changes after the auction must also be requested in writing and will be charged at a flat administrative fee of 50 euros.
5. Auctions Lots
5.1. The horses offered for sale are presented in hand, loose or under saddle. Any stated sizes are approximate values; deviations from the actual size are possible. The information regarding the lineage and training level of the horses offered for sale has been compiled to the best of our knowledge and belief. No warranty is given for this information. In particular, information regarding the training level or riding development does not constitute an agreed condition. An equine passport and, where issued by the relevant breed association, an ownership certificate, are available for all horses. The Organiser and Seller do not guarantee the accuracy of their content. Each horse could be clearly identified based on the documents provided. Only the presentation of the horse in the auction ring is guaranteed for the purpose of a purchase decision (visual inspection).
5.2. The horses have generally not been examined by a veterinarian. Should a veterinary examination be reported during the auction, this does not constitute an agreement on condition. The information serves merely to support the buyer in their purchase decision. Any existing reports on clinical and radiological examinations and findings are made available to buyers, their authorised representatives and veterinarians commissioned by them for their own independent review, evaluation and inspection prior to the auction. The examination reports may contain information on physical characteristics of the horses that deviate from the norm. The veterinarians provide their services independently. The examination reports and statements of the veterinarians do not constitute a condition owed by the Organiser or the Seller. The veterinarians are not vicarious agents of the Seller or the Organiser.
5.3. A declaration of suitability of the auction lot for the purpose intended by the buyer, or for training towards such purpose, is not connected with the offer at auction. The suitability for the buyer's intended use and any other characteristics are therefore neither expressly nor tacitly presupposed. On the contrary, even in auction lots there may be obstacles to suitability that are not visible at the time of the award but only become apparent later, sometimes only during training or competitive use. Training itself places high demands on the psychological and physical resilience of the horse. Whether the auction lot will meet these demands is uncertain at the time of the auction. The same applies to suitability for breeding.
5.4. The buyer must therefore weigh up and decide, on the basis of the characteristics of the auction lot that they can ascertain by personal inspection, whether and how they wish to use the horse by purchasing it. It is the buyer's responsibility to have the horse assessed or examined for all material characteristics and conditions, either personally or by a veterinarian or other expert of their choice, prior to the award. Apart from the condition described above, the horse is sold as inspected, with the complete exclusion of any warranty.
The warranty liability of the Organiser and the Seller for legal and material defects is excluded to the extent permitted by law. However, excluded from this with regard to possible claims for damages is liability for damages arising from injury to life, body or health based on at least a negligent breach of duty by the sellers, their statutory representatives or vicarious agents. Also excluded is liability for other damages caused by at least a grossly negligent breach of duty by the sellers, their statutory representatives or vicarious agents. Any benefits drawn shall be credited. In other respects, the statutory provisions apply.
5.5. The exclusion of warranty therefore does not apply insofar as the buyer invokes a defect arising from a warranty of condition or the agreed condition, or insofar as the buyer was fraudulently misled. An allegation of fraudulent intent cannot be derived from a non-standardised description of the training level of the sold horse by the seller. In this respect, it is the buyer's own responsibility to form their own impression of the actual training status of the horse.
5.6. If an interested party is not truly certain about their purchase decision, they are advised not to submit a bid.
5.7. The Seller accepts no further contractual liability beyond the above.
5.8. The horses to be auctioned are not intended for slaughter. The buyer undertakes to keep the purchased horses in a species-appropriate manner, to treat them in accordance with equine welfare guidelines, and in particular to provide veterinary care promptly when needed.
5.9. Ownership transfers to the buyer only upon full payment of the invoice amount. Claims of any kind do not justify withholding the purchase price.
In the event of any disputes, the registered office of the Organiser is agreed as the place of jurisdiction, provided the buyer is a merchant.
Mönchengladbach 08. August 2025
For the Organiser,
Volker Raulf
(publicly appointed and sworn auctioneer
for agricultural goods and horses
by the Chamber of Commerce and Industry of Mittlerer Niederrhein)
Annex to the terms & conditions for online bidding
In addition to our traditional auction, we invite interested parties and participants to use our online offering to follow the auction live in real time and to bid along.
For this online offering, the MennrathS Live Plus Auction, the following conditions apply in addition to the auction terms and conditions, which remain fully applicable:
1. This appendix to the auction terms and conditions, as the "General Terms and Conditions MennrathS Live Plus Auction", applies to all business relationships between Raulf Auktionen GbR, Mennrath 100, 41179 Mönchengladbach (hereinafter "Organiser") and participants in a "MennrathS Live Plus Auction" of the Organiser on its auction platform www.mennraths.de, where these GTC are available at all times. They are fully and exclusively accepted as binding upon submission of a bid in any form, in the version applicable at the time. The GTC also apply where other websites use the auction website www.mennraths.de in such a way as to enable full or partial access to a MennrathS Live Plus Auction. Any conflicting or deviating GTC of participants in a MennrathS Live Plus Auction shall have no effect, even if their validity is not separately objected to in individual cases. They are not valid and are not recognised by the Organiser, unless their (partial) validity is expressly agreed in writing.
2. The MennrathS Live Plus Auction is a public and voluntary auction of goods in the field of agricultural products and horses in the broadest sense. The MennrathS Live Plus Auction is a time-limited event conducted in accordance with the provisions of the Ordinance on Commercial Auctions (BGBl Jg 1976, Teil I, 1346, Versteigerungsvorschriften – VerstV), the applicable legal provisions of the BGB and HGB, and in accordance with these auction terms and conditions, on the internet auction platform www.mennraths.de, in euros, under the direction of an auctioneer physically present during the auction.
3. Interested parties who are unable to attend the auction in person may follow it live in real time via the internet and also bid live online. The purchase contract concluded upon the award of a bid obliges the buyer to take delivery of all catalogue numbers won and to settle the total invoice amount in euros. This also applies to awards resulting from input errors by the bidder.
4. To do so, interested parties must register on the website www.mennraths.de and submit a request to bid online in their user account. After activation by the auction office interested parties will be authorised for online bidding and be able to bid live on the internet during the auction.
5. A registration may be deleted at any time without stating reasons; in this case, all registered data will be permanently deleted, except where required for an ongoing bidding process or the settlement of a purchase already made. In such cases, deletion occurs only once it is definitively ruled out that the data is still needed. After a one-time registration, a separate login with a password is required for each MennrathS Live Plus Auction. Registration must be completed by a legally competent natural person with truthful and complete details under a self-chosen, confidential password. The Organiser is not liable for damages resulting from misuse of a password. Legal entities may only be registered through named and authorised natural persons. Only one registration per person is permitted. No P.O. box may be given as an address. The buyer is obliged to keep their registration data up to date. Damages resulting from incorrect or outdated data are the responsibility of the buyer. Data is transmitted in encrypted form to ensure maximum security. The Organiser commits to treating data in strict confidence. Customer data may only be passed on in cases of statutory disclosure obligations or for the purpose of contract fulfilment. Raulf Auktionen GbR collects and stores the data required for the processing of business. The applicable legal provisions are observed in the processing of the buyer's personal data. The buyer may at any time request information about the data stored about them.
6. The Organiser is entitled – even without stating reasons – to block IP addresses for the MennrathS Live Plus Auction, to exclude individuals entirely from the auction and to remove bids already submitted by them from the ongoing auction. Re-registration – even if only indirectly via third parties – to participate in a MennrathS Live Plus Auction after an exclusion is only permitted with the express consent of the Organiser; otherwise the excluded person is liable for all costs and damages resulting from their re-registration and (defence against) their activities on the Organiser's auction platform.
7. The successful online buyer must pay the settlement price immediately after the award and upon receipt of the invoice, which will be sent to the specified email address, within a period of three working days. The only available payment methods for the successful buyer are bank transfer to the account details stated on the invoice, or cash payment. The buyer has no right to pay by cheque. Any costs of monetary transactions are to be borne by the buyer. Payments in foreign currencies are accepted at the exchange rate on the settlement date based on a major bank's euro credit, with any differences due to exchange rate fluctuations being at the buyer's expense.
8. For the successful online buyer as well, the risk of any damage and accidental loss passes to the buyer upon the award of the bid, regardless of the time of transfer of ownership. A claim for release of the auctioned horses only arises after full receipt of payment of the total invoice amount for the catalogue number won by the buyer in the auction, plus any accumulated costs and interest. Any deviation from this payment method is only permissible after prior written agreement with the Organiser. If purchasing on behalf of a third party, the buyer is jointly and severally liable with that third party. If the Organiser issues an invoice in the name of the third party at the buyer's request, this only acknowledges an additional obligation to fulfil on the part of the third party; no further rights are granted to the third party. The buyer's liability remains unaffected.
9. Transport of the auctioned horses is either by self-collection or by a carrier commissioned by the buyer, after the total invoice amount has been received in the Organiser's account.
10. The buyer's payment default occurs no later than five working days after the award – or receipt of the invoice – without the need for any further reminder or payment demand. In the event of default in payment or refusal to take delivery of the awarded catalogue numbers, the buyer forfeits their rights arising from the award. In such cases, the seller is entitled to sell the uncollected horse by private treaty. The buyer in default is responsible for any difference between the sale price and the hammer price.
11. German law applies to this public auction. It is a publicly accessible auction within the meaning of § 383 para. 3 BGB and § 474 para. 1 sentence 2 BGB, in which the horses/goods are sold as used goods within the meaning of the law. The provisions governing consumer goods purchases (§§ 474 et seq. BGB) do not apply.
12. Should one or more of these auction terms and conditions be wholly or partially invalid, this does not affect the validity of the remaining conditions. The invalid conditions are to be replaced by valid conditions that come as close as possible to the economic substance and purpose of the invalid ones. The same applies to any gaps in the law. In the event of discrepancies between texts in multiple languages, only the German wording shall be binding. The place of performance and jurisdiction for commercial transactions is the registered office of the Organiser.
Mönchengladbach, 24 June 2026
For the Organiser,
Volker Raulf
(publicly appointed and sworn auctioneer
for agricultural goods and horses
by the Chamber of Commerce and Industry of Mittlerer Niederrhein)